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 (K)ein Herz für Kinder

Ratsmehrheit lehnt Bürgerwunsch ab

Ein Auswahl von Spielgeräten, die in der Hauptstraße aufgestellt werden könnten
Vor etwas über einem Jahr wurde an die Gruppe SPD/Grüne die Idee herangetragen in der Hauptstraße die Aufenthaltsqualität durch das Aufstellen von Spielgeräten zu erhöhen. In vielen Kommunen finden sich meist in den besonders frequentierten Straßen Spielgeräte für Kinder, teilweise sogar Geräte, die von Erwachsenen genutzt werden können. Es liegt auf der Hand, dass sich dort die Kinder lieber aufhalten, und die Eltern in Ruhe die Auslagen in den Geschäften betrachten können. Auch wird es für die Kinder nicht so langweilig, wenn sich die Eltern die Zeit zu eine kleinen Plausch nehmen.
Für den Gemeindehaushalt des laufenden Jahres wurde Auf Antrag von SPD/Grüne daraufhin die Summe von 1.000 Euro eingestellt. Ein Ratsgremium hatte sich dann für ein Spielgerät und auf einen Standort dafür geeinigt. Doch wer glaubte, dass damit die Umsetzung des Ratsbeschlusses erfolgreich auf den Weg gebracht wurde, der irrt. Obwohl das Ratsgremium, das die Auswahl getroffen hatte, sogar mehrheitlich aus Mitgliedern der Mehrheitsgruppe von CDU/UWG und FDP bestand, wurde aus dieser Gruppe Widerspruch gegen das ausgewählte Spielgerät wegen zu hoher Kosten erhoben.
Seitens der Gruppe SPD/Grüne wurde daraufhin eine kostengünstigere Variante vorgeschlagen, doch wer jetzt annimmt, dass dies nun die Lösung wäre, der kennt nicht die Verhinderungspolitik der CDU/UWG/FDP-Gruppe. Jetzt wurde bemängelt, dass dies Spielgerät die Kinder zu Bewegung verleiten würde und die Gefährdung viel zu hoch wäre. Selbst Hinweise, dass z.B. im Nachbarort Bersenbrück ebenfalls Bewegungsspiele an vergleichbaren Stellen installiert sind, hat nicht die erhoffte Einsicht geschaffen.
„Zuerst zu teuer, dann zu viel Bewegung“, zitierte der Sprecher der Gruppe SPD/Grüne die Positionen der Mehrheitsgruppe CDU/UWG/FDP und resümierte daraus „wer etwas nicht will, der findet Gründe - wer jedoch etwas will, der findet Wege.“ Anliegen der Bürger, zum Wohl besonders der Kinder, scheinen die Ratsmehrheit nicht sonderlich zu interessieren. Denn man versuchte seitens CDU/UWG /FDP erst gar nicht eine Lösung zu finden, sondern lehnte in der Dezember-Ratssitzung nun das Projekt zur Aufstellung eines Spielgerätes ab.

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